Neuigkeiten zur Gründung des Rheingauer Wasser- und Bodenverbandes
Unsere News:
Die wichtigsten Neuigkeiten zu den Entwicklungen und der Umsetzung der Gründung eines Rheingauer Wasser- und Bodenverbandes sind auf dieser Seite zusammengestellt und werden laufend aktualisiert.
Newsticker
17.04.2026 Planungsbesprechung zur Weinbergsbewässerung

Zur Fortführung der Planung der Bewässerung am Rüdesheimer Berg trafen sich verschiedene Akteure, Wasserbehörden, Zuständige der Gemeinde und des Abwasserverbandes sowie von HessenMobil, wissenschaftliche Vertreter der Hochschule Geisenheim und Stellvertreter aus der Winzerschaft um über die Möglichkeiten der Wassergewinnung und Zuleitung aus den verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. Der sehr ergiebige Termin gibt Impulse und zeigt zudem weitere Schritte für die Planung auf, die nun angegangen werden.
13.03.2026 Bereisung von Wasserrückhaltemaß nahmen im Soonwald
Das Forstamt Soonwald führte am 13.03.2026 gemeinsam mit Mitarbeiten den im Netzwerk Schwammregion Soonwald-Nahe eine Bereisung von Wasserrückhaltemaßnahmen durch, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Im Forstamt wurden bereits über 300 Wasserrückhaltemaßnahmen umgesetzt, die Abflüsse verlangsamen, Wasser in die Fläche leiten und die Versickerung fördern. Dadurch wird sowohl die Vitalität der Bäume gefördert, indem der Trockenheit entgegengewirkt wird als auch Schäden durch abfließendes Wasser und Erosion entgegenge
wirkt.
11.03.2026 Sachstandsbesprechung am Rüdesheimer Berg – Es geht in die nächste Runde
Im Rahmen der Bewässerungsplanung am Rüdesheimer Berg trafen sich das Projektteam mit einem Planungsbüro sowie mehreren Winzern im Weinberg, um über aktuelle Fragestellungen und Planungsoptionen zu diskutieren.
02.12.2025 BUGA -Dialog

Thema: Best-Practice-Beispiele zum Thema Wassermanagement
Mal zu wenig, mal zu viel – Wasser wird in Zeiten den Klimawandels zu einer kritischen Ressource. Der 8. BUGA-Dialog am 02.12.2025 im Bacharach widmet sich diesem Thema und beleuchtet die Ursachen für die Veränderungen der Ressource Wasser in den letzten Jahren. Gleichzeitig stehen Ansätze für ein verbessertes Wassermanagement im Fokus.
Dr. Julian Zemke leitet mit seiner Keynote "Wasserrückhalt als Klimaanpassungsstrategie - Perspektiven für das Obere Mittelrheintal" fachlich in die Thematik ein. Anschließend stellen drei junge Wissenschaftlerinnen Projekte aus verschiedenen Themenbereichen vor:
Leonie Hebermehl von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinlandpfalz stellt die kritische Situation der Moore in der Klimakrise dar und erläutert, wie Rheinland-Pfalz sich dem Problem stellt, die Moore, zu schützen.
Auch die Gründung eines Rheingauer Wasser- und Bodenverbandes kann ein Ansatz für ein verbessertes Wassermanagement in der Landschaft sein. Der Zusammenschluss des Rheingauer Weinbauverbandes, des Zweckverbandes Rheingau und der HGU stellt sich den Fragen: Wie kann mit dem verfügbaren Wasser umgegangen werden, um die Kultur- und Weinbaulandschaft zu erhalten? und wie kann ein Wasser- und Bodenverband, der bis 2027 zu gründen ist, dazu beitragen? Vorgestellt wird das Projekt durch Ruth Bindewald, Hochschule Geisenheim.
Jenny Eckes, ebenfalls von der Hochschule Geisenheim, stellt das DBU-Projekt „Schwammregion Soonwald-Nahe“ vor. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines interdisziplinären Netzwerks, um den flächigen Wasserrückhalt über Nutzungs- und Verwaltungsgrenzen hinweg auf Landschaftsebene zu verbessern.
Nach einem informationsreichen Vormittag folgte eine Workshop-Phase. In drei Gruppen wurde das Thema Wassermanagement aus verschiedenen Blickwinkeln intensiv diskutiert. Ein wichtiges Resultat aus den Diskussionsrunden war: Wir brauchen eine gute Kommunikation und enge Zusammenarbeit, um den Veränderungen der Wasserverfügbarkeit in der Klimakrise zu begegnen und ein nachhaltiges Wassermanagement zu erreichen. Hilfreich wäre eine zentrale Stelle, die als Ansprechperson und Bindeglied wirkt.
2025 Öffentlichkeitsarbeit
Das Projekt wurde im Rahmen weiterer Veranstaltungen öffentlich präsentiert u.a.:
- Vorstellung des Projektes beim Treffen der Gewässernachbarschaft
- Vorstellung des Projektes im Infomarkt zur Vorstellung des Klimaanpassungskonzeptes für den Oberen Rheingau+ am 25.08.2025 in Kiedrich
- Winzertreffen zur Planung der Bewässerung am Rüdesheimer Berg am 04.09.2025 gemeinsam mit Herrn Roth vom Wasser-, Boden- und Landschaftspflegeverband Hessen.
- Vertreten in der Woche der Klimaanpassung auf dem Marktplatz Eltville: Infostand zu den Themen, Klimaanpassung, Wasserrückhalt, Wasser- und Bodenverband
- Vortrag im Rahmen des 08. BUGA-Dialogs „Wasser sichern, Landschaft stärken“ am 02.12.2025
2025 Netzwerktreffen
Die Projektbeteiligten nahmen an mehreren Netzwerktreffen in der Region teil, die sich mit dem Thema Klimawandel und Klimaanpassung befassen, darunter die KliA-Net und die Lenkungsgruppe
zum Praxisleitfaden Wasserrückhalt.
KliA-Net ist ein selbst organisiertes, interdisziplinäres Akteursnetzwerk aus Kommunen, Weinbau, Wissenschaft und Verwaltungen, das sich mit der Anpassung an den Klimawandel befasst. Der Zusammenschluss wurde zur KliA-Net-Sitzung eingeladen das Projekt „Gründung eines Wasser- und Bodenverbandes im Rheingau“ vorzustellen.
05.06.2025 Treffen mit Amt für ländlichen Raum
Im Zuge des Termins wurden verschiedene Arten von Rückhaltebecken besichtigt. Thema war zudem die Drainage
in den Weinbergen, Flurbereinigungsverfahren und verschiedene Maßnahmen zur Klimaanpassung in den Weinbergen.
03.06.2025 Exkursion zu Wasserrückhaltemaßnahmen in den Weinbergen von Eltville am Rhein
Die Stadtwerke Eltville am Rhein, setzten mit ihrem Team bereits viele kleine Maßnahmen zum Wasserrückhalt in den Weinbergen um. Im Zuge einer Bereisung am 03.06.2025 wurde zu dem Vorgehen und der Umsetzung dieser Maßnahmen sowie bestehenden Schwierigkeiten und rechtlichen Hemmnissen gesprochen. Neben der Besichtigung von abgeschlossenen Maßnahmen konnten im Zuge der Bereisung auch die aktuellen Arbeiten beobachtet werden.
28.05.2025 Besichtigung von Vitiforst-Flächen
Es wurden einige Viti-Forst Flächen im Rheingau besichtigt, dabei wurde ausführlich über Konzepterstellung, den langwierigen Umsetzungsprozess so wie die heutige praktische Pflege der Anlage gemeinsam mit Baumpaten berichtet. Viti-Forst Anlagen sind eine weitere Möglichkeit zur Klimaanpassung.
22.05.2025 Ortstermin mit Landwirtin
Auf den Ackerflächen treten teilweise Schäden durch abfließendes Wasser, oder aufsteigendes Grundwasser auf. Dabei bilden sich starke Erosionsrinnen und Flächen, auf denen das Getreide nicht aufläuft. Im Rahmen des Ortstermins am 22.05.2025 fand ein Austausch zu Bodenmanagement, Humusaufbau und Maßnahmen zum Wasserrückhalt statt.
21.05.2025 Exkursion in den Schlangenbader Wald
Im Rahmen der Lenkungsgruppe zum Wasserrückhalt fand am 21.05.2025 eine Exkursion in den Schlangenbader Wald statt. Gemeinsam mit Behördenvertretern, Praktiker aus verschiedenen Bereichen sowie von der HGU wurden Wasserrückhaltemaßnahmen im Wald besichtigt und diskutiert, wie diese ins Offenland übertragen werden können, welche Herausforderungen bei der Umsetzung bestanden und welche Maßnahmen sich besonders bewährt haben.
Bereisung der Weinberge in Rüdesheim am Rhein
Die Weinberge am Rüdesheimer Berg gehören zu den trockensten Gebieten im Rheingau. Bei der Bereisung der Weinberge wurde auf Problemstellen und erste Lösungsansätze hingewiesen. In dem Termin wurden sowohl Themen wie Bodenmanagement, Wegebau, Begrünung von Weinbergen sowie die Bewässerung besprochen.
23.04.2025 Begehung von Klimaanpassungsmaßnahmen in den Weinbergen von Geisenheim
Im Rahmen der Lenkungsgruppe zum Praxisleitfaden Wasserrückhalt erfolgte am 23.04.2025 eine Exkursion zu Klimaanpassungsmaßnahmen in den Weinbergen von Geisenheim. Die HGU hat dort, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Geisenheim mehrere Entwässerungsgräben rückgebaut, um den Abfluss zu verlangsamen, zu versickern und damit der Landschaft und den Pflanzen wieder verfügbar zu machen.
12.03.2025 Fachexkursion – 5. Sitzung des Regionalen Begleitausschusses zur Umsetzung des nationalen GAP-Strategieplans
Joachim Dippel vom Hessisches Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat - Abteilung Landwirtschaft -Leiter Referat VII 6 – Verwaltungsbehörde GAP-Strategieplan, ELER-Fondsverwaltung, Koordination GAK, Investive Förderprogramme führte mit Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpartnern eine Exkursion zur Besichtigung von mit EU-Mitteln aus dem ELER-Fonds geförderten Vorhaben im Rheingau durch. Unter anderem wurde das Flurbereinigungsverfahren in Rauenthal angeschaut. Dazu lud er den Zusammenschluss ein, um einen Bogen von einem FNO-Verfahren mit der Umsetzung von Be- und Entwässerungsmaßnahmen, Regenrückhaltemaßnahmen bis zu dem geplanten Wasser- und Bodenverband im Rheingau zu schlagen. Dominik Russler stellte gemeinsam mit Eckhard Jedicke von der Hochschule Geisenheim University den Zusammenschluss mit seinen Zielen und Arbeitspaketen vor.
Zuwendungsbescheid erhalten
Am 14.08.2024 haben wir den Förderantrag vom Land Hessen zum Aufbau eines Rheingauer Wasser- und Bodenverbandes bewilligt bekommen. Der Bewilligungszeitraum für unser Vorhaben beginnt am 14.08.2024 und endet am 31.12.2027.
Einladung zum Praxisaustausch
Dezentraler Wasserrückhalt im Offenland
Wie können Landnutzende und Kommunen bei der Umsetzung von Wasserrückhaltemaßnahmen zusammenarbeiten?
Was gibt es bei der Umsetzung zu beachten und welche Erfahrungen wurden bereits gemacht?
Diese Fragen möchten wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Neben Kurzvorträgen und Erfahrungs-berichten besichtigen wir Wasserrückhalte-maßnahmen oberhalb von Martinsthal und sprechen über Hürden und Chancen der Umsetzung.
Es kann los gehen...
Für den Aufbau eines Wasser- und Bodenverbandes im Weinbaugebiet Rheingau zur Klimaanpassung der Landnutzung konnten 250.000€ Fördermittel gewonnen werden. Die Gründung eines Rheingauer Wasser- und Bodenverbands (RWB) hat das Ziel, die Einzelprojekte zum Wasserrückhalt, zur Bewässerung und Anfragen auf Wasserrechte zu bündeln und rheingauweit den Wasserbedarf langfristig und zukunftsorientiert über die Gemarkungsgrenzen hinaus zu decken.
Bild: v.l.n.r. Prof. Dr. Eckhard Jedicke, Annette Enders, Dominik Russler // Copyright: ifls


